Moleküle halten über chemische Bindungen zusammen. Das können Elektronenwolken oder elektrostatische Anziehungskräfte gegensätzlich geladener Atome sein. Die Molekülwelt ist je nach Agreggatzustand der Stoffe mehr oder weniger in Bewegung. Sie ist eine dynamische Welt in der sich Strukturen verbinden und wieder trennen können. Der Molekücker, dessen Namen sich aus Molekül und Kicker, zusammensetzt ist eine voll analoge, interaktive Medieninstallation, die für Science Center und Museen konzipiert wurde. Er stellt eine Analogie zu sich selbst organisierenden molekularen Nanostrukturen dar, die sich an einer Oberfläche anordnen. Dabei steht der spielerische Umgang mit dem Thema im Vordergrund. Vier Personen können gleichzeitig Strukturen erzeugen, die sich mit dem Untergrund und untereinander verbinden. Die elektrostatischen Kräfte werden durch unterschiedlich gepolte Magnete simuliert, die sich in den Molekülen und Stäben befinden. Durch Drehen und Verschieben kann man die Stäbe umpolen und erreicht so Strukturänderungen und neue Raumkonstellationen der Molekülknoten. Letztendlich kann man die sich bildenden Strukturen aber nie genau vorraussagen.
"Molekücker" eine analoge, interaktive Medieninstallation für Science Center
Ein Projekt an der HfG Offenbach am Main