Fast unbemerkt haben sich in Wohnungen und Büros die schnurlosen digitalen, so genannten „Home-Handys“ verbreitet. Ihre Benutzung ist mittlerweile selbstverständlich. Film und Fernsehen spiegeln es wider: In aktuellen Krimis, Spielfilmen und TV-Seifenopern wird nur noch mit schnurlosen Apparaten telefoniert. Schnurlos und mobil ist im Trend. Die digitalen Schnurlosen bedienen sich, um ihre technischen Vorteile auszureizen, der bedenklichen Hochfrequenzstrahlung DECT. Es mehren sich die kritischen Stimmen, die vor den besonderen gesundheitlichen Risiken der Strahlung warnen. In unabhängigen Studien wurden die vielfältigen Auswirkungen auf die empfindlichen Regelungssysteme des menschlichen Organismus, insbesondere auf das Gehirn, nachgewiesen. Kabelgebundene Telefone setzen den Benutzer nicht nur einer geringeren Strahlendosis aus, sie können ihm darüber hinaus einen Komfort bieten, den mobile Geräte so nicht bereitstellen. „Home-Telefone“ sind nicht den Zwängen der Miniaturisierung ausgesetzt. Ganz im Gegenteil, zuhause dürfen Telefone gerne handlicher sein.
Konzept für schnurgebundenes Telefonieren
Ein Projekt an der HfG Offenbach am Main